Sushi-Restaurants im Test: Akasaka in Essen und Oseki in Darmstadt

Als große Sushi-Liebhaberin möchte ich Euch an dieser Stelle über zwei Sushi-Restaurants informieren, die ich erst kürzlich getestet habe.

Akasaka in Essen

Das Akasaka befindet sich auf der Frankenstraße in Essen-Bredeney und ist direkt an der Kreuzung Bredeneyer Straße gelegen. Die Räumlichkeiten sind recht groß, die Karte sehr umfangreich. Mein Freund und ich haben uns für das “Schiff” entschieden, eine Zusammenstellung von Sashimi, Maki etc., die nett auf einem Schiff drapiert präsentiert wurde. Dazu gab es Jasmin Tee und japanisches Bier.

Fazit: Die Sushi-Qualität ist hervorragend, der Preis ist wie immer bei Sushi normal hoch. Das Ambiente ist okay, aber nichts Besonderes. Hier gehe ich wieder hin.

Akasaka
Frankenstr. 423
45133 Essen
Tel. 0201-1768030
Oseki in Darmstadt
Als “Kontrastprogramm” möchte ich das Oseki in Darmstadt bezeichnen. Wir haben es im Vorbeifahren auf dem Weg nach Heidelberg entdeckt und uns trotz des nicht gerade ansprechenden Gebäudes dafür entschieden. Wo bekommt man schon Sushi All-you-can-eat für 8,90 Euro – jedenfalls nicht im Ruhrgebiet.
Nun gut. Die Besitzer sind mit Sicherheit keine Japaner, sondern sehr geschäftstüchtige Chinesen, die uns zunächst einmal militärdrillmäßig direkt neben dem Laufband platziert haben. Ohne uns darauf hinzuweisen, dass im Preis auch ein warmes Buffet enthalten ist, welches wir nachdem wir schon satt waren entdeckten, fingen wir an, uns das Sushi vom Band zu klauben. Sushi, wenn man es so bezeichnen mag, denn eigentlich waren 90 Prozent der Teller nur mit Reis und Lachs belegt, die restlichen waren Algenröllchen mit Gemüse. Keine Spur von Tunfisch, kein einziger Teller davon. Wenn man nach Abwechslung sucht, kann man Oseki sofort vergessen. Der Laden ist wirklich nur zum Sattessen da. Und dafür auch gut besucht. Noch dazu hat der Chef seine Mitarbeiter ziemlich angestrengt durch den Laden gejagt, was nicht gerade zur Verbesserung beitrug. Ebenfalls schlecht ist das Interieur, auf Holz gemachte Plastikverkleidung im gesamten Raum. Das “Geschirr” ist übrigens auch aus Plastik!
Fazit: schlimmes Ambiente, gute Qualität bei der geringen Auswahl, unschlagbarer Preis, von daher nur für hungrige Mäuler eine Empfehlung.
Oseki
Neckarstr. 20
64283 Darmstadt
Tel. 06151-2786339

Kosmetikstudios im Test: "Naturkosmetik Essen" und "Kosmetik am Grillo"

Vor einiger Zeit habe ich über meine guten Erfahrungen mit dem Kosmetikinstitut der Kosmetikschule Schrammek in der Essener Innenstadt berichtet (zum Artikel). Die Behandlerinnen sind top-ausgebildet, die Räume sind clean und sauber. Der Grund, warum ich dort nicht mehr hingehe, ist einzig der Preis. Eine Steigerung um 30 Euro auf 80 Euro für eine Reinigungsbehandlung – meiner Meinung nach viel zu teuer. Ein weiteres Manko: die Öffnungszeiten. Samstags wurden auf einmal keine Behandlungen mehr angeboten, weil es sich angeblich nicht lohnte.

Das nächste Mal fand ich mich deshalb bei Kosmetik am Grillo
ein, das einzige Studio, bei dem ich ohne Problem auch spontan am Abend noch einen Termin bekommen konnte. Der Preis für eine Reinigungsbehandlung hier: 45 Euro. Inhaberin Annette Salz behandelt in einem Raum, der sich in einer angeschlossenen Laserpraxis befindet. Das Treppenhaus und die Räumlichkeiten machen keinen besonders schönen Eindruck, dafür gibt es ein Minus. Die Behandlung hingegen hat mir gut gefallen, bis auf die Tatsache, dass Frau Salz mir direkt eine teure Sandstrahlbehandlung verkaufen wollte, für die ich bei mir ehrlich gesagt keine Notwendigkeit sehe. Also, das Ambiente ist nicht so schön, die Behandlung ist gut und der Preis sehr gut. Hier kann Frau trotzdem wieder hingehen.

Kosmetik am Grillo
Theaterplatz 1
45127 Essen
Tel. 0201-5139700

Auf meinen üblichen Spaziergängen über die Rü entdeckte ich vor kurzem gegenüber vom Miamamia durch Außenwerbung die Behandlungen mit Naturkosmetik von Pilar Natter, im Netz zu finden unter den Keywords “Naturkosmetik Essen, Pilar Natter”. Sie behandelt ausschließlich mit Dr. Hauschka oder Alex Cosmetics und das wollte ich unbedingt ausprobieren. Der Preis für eine Reinigungsbehandlung liegt hier bei 58 Euro und befindet sich damit zwischen Schrammek und Kosmetik am Grillo. Supertoll ist die Wärmflasche, die Frau Natter vor jeder Behandlung an die Seite legt, um die Körpersäfte “anzukurbeln”. Der Raum ist im Landhausstil eingerichtet und befindet sich in einer kleinen Wohnung. Wer´s ausschließlich clean mag, ist hier nicht gut aufgehoben. Ich persönlich finde es ok, allerdings ist es sehr dunkel und ich war mir nicht sicher, ob sie überhaupt alles sieht. Frau Natter gibt supertolle Tipps, wie man seine Haut “wieder in den Griff bekommt”, z.B. keine Creme vorm Schlafengehen (kaum zu glauben, aber es funktioniert). Die Behandlung kommt mir, ohne die Zeit gemessen zu haben, jedoch immer etwas kurz vor, die Haut sieht danach aber sehr gut aus. Kurzum: das Ambiente ist ok, die Behandlung ist gut, aber auch hier finde ich den Preis grenzwertig.

Naturkosmetik Essen
Rüttenscheider Str. 130
45131 Essen
Tel. 0201-7492965

Das Fazit meines bisherigen Kosmetikstudiotests in Essen: Schrammek bietet die beste Behandlung zum teuersten Preis und zu wenig serviceorientierten Öffnungszeiten. Die beiden anderen Studios sind günstiger, überzeugen aber weniger durch das Ambiente, die Behandlungen sind gut. Das perfekte Kosmetikstudio habe ich in Essen leider noch nicht gefunden. Deshalb würde ich gerne von Euch wissen, ob Ihr Tipps habt?

Buchtipp: Die Insel unter dem Meer von Isabell Allende

Von Herman Koch zum Kontrastprogramm mit “typischer” Frauenliteratur: Isabell Allende. Aktuell lese ich von ihr “Die Insel unter dem Meer” im Taschenbuchformat. Im Wesentlichen geht es um das Portrait der Sklavin Tété, die als Kind gekauft wurde und ihr Dasein als Hausmädchen eines (ab und zu gewalttätigen) Plantagenbesitzers fristet, von dem sie auch noch zwei Kinder bekommt.

Wie immer bei Allende geht es um die Liebe innerhalb von Familien und wie diese auch tiefen Hass überwinden kann. Ja, das Buch ist ein bisschen schwülstig, aber ich mag es und lege es kaum aus der Hand. Am fesselndsten ist die (eigentlich) unglaublich starke Tété und ihr Drang nach Freiheit, den sie niemals aufgibt. Ihre Stärke steht in krassem Gegensatz zu den erbärmlichen Weißen und ihren Methoden der Folterung. Das Buch ist ein Manifest für Durchhaltevermögen und späte Belohnung und natürlich auch ein toller Einblick in die Geschichte der Sklaven.

Yoga-DVDs: Empfehlung

Seitdem ich mindestens einmal wöchentlich Yoga praktiziere und sich meine Rückenbeschwerden unglaublich verbessert haben, kann ich gar nicht mehr ohne. Zusatzeffekt: Nach einer anstrengenden Yoga-Session schlafe ich unglaublich gut. Auf der Suche nach einem Yoga-Video, welches ich auch Zuhause für meine Übungen nutzen kann, bin ich zunächst im Internet auf Rodney Yees Power Yoga Total Body Workout gestoßen. Dieses Video kann ich nur jedem empfehlen, der kein blutiger Anfänger ist und für den Yoga keine reine Meditation ist. Es dauert circa 1 Stunde und ist ziemlich anstrengend.

Nachdem ich es an die zehn Mal praktiziert hatte, wurde die ständig gleiche Wiederholung irgendwann natürlich etwas dröge. Ich habe mir dann von Amazon eine Yoga DVD von Ursula Karven (Power Yoga) und Rodney Yee (Ultimatives Power Yoga) gekauft…und bin trotzdem wieder zum Video aus dem Netz zurückgekommen.

Warum? Das Netz-Video trainiert alle Körperteile und man hat danach das Gefühl, dass man etwas “gemacht” hat. Darüber hinaus sind Location und Musik toll. Es ist auch so, dass das Video ziemlich viele Positionen beinhaltet, die man in anderen Videos verzweifelt sucht. Ursula Karvens Video ist auch nicht schlecht, aber nicht so anstrengend und umfassend wie das von Yee. Yees DVD wiederum ist einfach eine Zerteilung des Total Body Workouts aus dem Netz in Kapitel.

Und dann wurde mir Astanga Yoga von Lino Miele überreicht, eine DVD der Kollegin meines Freundes, die nebenbei als Yoga-Lehrerin arbeitet. Bis zur zweiten Übung kam ich noch, als der Yogi dann langsam in einen Kopfstand sank, war es aber vorbei. Gegen die Wand, ok, aber freistehend – das kann ich leider noch nicht. Die DVD wirkt ansonsten sehr authentisch (in Indien gedreht und so…) und ist für Mega-Fortgeschrittene bestimmt toll.

Ich bleibe solange bei Rodney Yees Total Body Workout und nehme gerne Tipps für Alternativen entgegen.

Hotel- und Restaurant-Tipp für Heidelberg

Um dem Karneval zu entfliehen und die Heimat meines Freundes kennen zu lernen, machten wir uns letztes Wochenende auf den Weg nach Heidelberg – mir bis dato nur als Studentenstadt ein Begriff. Unser Ziel: die Stadt erkunden, gut nächtigen und lecker essen. Alles haben wir geschafft!

Als Allererstes möchte ich dem Hip Hotel Heidelberg meinen Dank dafür aussprechen, dass ich zum ersten Mal seit Jahren zwei Nächte hintereinander bis 12h mittags geschlafen habe. Obwohl sich das Hotel, welches meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, mitten auf der Hauptstraße in der Altstadt befindet, haben wir nichts vom Getümmel mitbekommen. In Erwartung eines schmucklosen Doppelzimmers kamen wir dort an und wurden mit Zimmer “Peking” (hinten raus) belohnt. Jedes Zimmer des Hotels ist nach einer anderen Stadt eingerichtet…wie ich finde sehr gelungen…Es ist sowieso sehr von Vorteil, in Heidelberg ein Hotel direkt in der Altstadt zu buchen, denn alles außerhalb davon ist nicht unbedingt sehenswert…

Was man sich unbedingt anschauen sollte und sowieso auf dem Plan jedes Touristen steht: das Schloss, die Heilig-Geist-Kirche, die andere Neckar-Seite (speziell auf dem Philosophenweg laufen)…Ansonsten empfiehlt es sich, sich einfach ein wenig treiben zu lassen…

Und nun zum leiblichen Wohl. Mein absoluter Favorit (ich weiß, nicht gerade gourmet-verdächtig): Mandy´s Diner.

In einem ehemaligen Bahnwagen, der ganz im Stil der fünfziger Jahre dekoriert ist, kann man bis spät in die Nacht tolle Burger, Pancakes etc. essen. Und das haben wir auch gleich getan, wie die Bilder beweisen…Die Karte bietet alles, was das Burger-Herz begehrt und das Ganze zu total akzeptablen Preisen.

Danach oder vorher sollte man sich in die Sky Lounge begeben, eine Cocktailbar in einem eher schmucklosen Wohn-/Bürogebäude, die durch die hohe Qualität der Cocktails, Shooters etc. besticht.

Da die meisten Restaurants in der Altstadt sehr auf billigen Touri-Studenten-Geschmack ausgerichtet sind, empfehle ich als Alternative zum Mandy´s die beiden Brauhäuser Scheffels & Vetter. Insbesondere das Scheffels hat es mir angetan, da die Räumlichkeiten zwar urig sind, aber nicht zu sehr. Mindestens 5 Meter hohe Decken mit Stuck in einem einzigen großen Raum vermitteln eine superedle Atmosphäre. Das Vetter ist von den Räumlichkeiten nicht ganz so schön, bietet aber genauso gutes Essen und Bier…

Zum Shoppen gibt es dieses Mal nichts zu sagen, denn dazu bin ich (zum Glück) gar nicht erst gekommen!

P.S. Wer auf dem Hin- oder Rückweg einen Stopp in Darmstadt einlegen kann, der sollte sich die Siedlung Mathildenhöhe anschauen (Jugendstil)…