Frooters Essen: Frozen Yoghurt genießen in alles anderer als “eisiger” Atmosphäre

Meinen zweiten Bericht über das “Frooters”, DIE neue Adresse für Frozen Yoghurt in Essen, möchte ich mit einer persönlichen Anekdote beginnen. Mein erster Bericht liegt bereits einige Wochen zurück und fiel sehr positiv aus. Als Blogger schaut man natürlich regelmäßig in die Statistiken, freut sich über wachsende Zugriffszahlen und ist zugleich enttäuscht, wie wenig Leser die Beiträge  kommentieren. Umso toller finde ich es, wenn man dann doch einmal richtig nette Resonanz bekommt und ein Gefühl dafür erhält, wer dort draußen meine Artikel denn so liest. Ich schreibe Empfehlungen für Menschen, die sich für ähnliche Dinge wie ich interessieren. Weil ich selbst die Seite derjenigen kenne, die etwas zu verkaufen haben, bin ich mir bewusst, dass auch Verkäufer ihren Laden, Dienstleistung etc. googeln und danach screenen, was geschrieben wird. Umso netter fand ich es, dass mich Frooters-Shopleiter Thorsten per Mail angeschrieben, sich für meinen Beitrag bedankt hat und mich für einen zweiten Besuch ins Frooters eingeladen hat. Das nenn´ ich einmal Blogger Relations par excellence…

Das "Kern"-Produkt: Der Frozen Yoghurt

Das “Kern”-Produkt: Der Frozen Yoghurt

Der Zapfsäulenbereich

Der Zapfsäulenbereich

Sandra von Schoernerblog.de, ebenfalls ein Gourmet, und ich machten uns gemeinsam auf den Weg und verbrachten fast 2,5 h im Laden, um Thorsten über das Unternehmen Frooters, die Produkte und das Konzept auszufragen. Da ich bereits im letzten Beitrag das Produktportfolio (Smoothies, Säfte, Frozen Yoghurt und Toppings) weitestgehend vorgestellt habe, möchte ich heute ein bisschen mehr zu Erfolgsgeschichte sagen und einfach meine Bilder sprechen lassen.

Eine Auswahl der Toppings

Eine Auswahl der Toppings

Der Außenbereich des Frooters

Der Außenbereich des Frooters

Es gibt bislang rund 10 Frooters in Deutschland und viele weitere Filialen sind in Planung. Das Unternehmen wurde im westfälischen Ochtrup gegründet und hat in diesem Jahr bereits den Retailer Award für das “innovativste Konzept” gewonnen. In Ochtrup wird – soweit wie möglich – alles, was benötigt wird, in eigener Herstellung produziert wird. Zum Beispiel die zuckersüßen Erdbeeren, die als Topping zur Verfügung stehen. Sie werden sogar von Hand geschnitten. Woran man das erkennt, habe ich auch gelernt. Nämlich daran, dass die Stücke so schön gleichmäßig aussehen (bei einer Maschine ist dies aufgrund der unterschiedlichen Formen der Erdbeeren nämlich gar nicht möglich). Auch das Kernprodukt, der Joghurt, kommt aus Ochtrup. Der lokale Bezug, das Gefühl von “Geborgenheit” und “Heimat” werden auch im Logo, das eine Obstschale mit einem herzförmigen Apfel darstellt (“Mit Liebe gemacht”), wieder gegeben. Da ich selbst jemand bin, der es hasst, Lebensmittel wegzuschmeißen, hat mich Torstens Credo, alles darauf auszurichten, dass eben nichts weggeworfen werden muss, besonders gefreut. Dass dies bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Obst nicht einfach ist, kann ich mir vorstellen.

Deko oder doch echt?

Deko oder doch echt?

Zwar nicht echt, aber so schön...

Zwar nicht echt, aber so schön…

Wer weder Frozen Yoghurt, Smoothies, oder Säfte mag, der kann im Frooters auch leckere Croissants frühstücken und Kaffee trinken. Oder selbst gemachte Marmelade kaufen. Bei genauerem Hinsehen ist mir jedoch aufgefallen, dass Männer und Frauen aller Altersklassen dem Frozen Yoghurt verfallen zu sein scheinen. Kein Wunder, schließlich schmeckt er genauso gut wie Eis, ist nur gesünder (wenn man ihn sich nicht gerade in der Weingummi-Schoki-Kombi mixt).

Meinem Empfinden nach ist die Atmosphäre, die durch viele niedliche Details hergestellt wird, das Besonders am Frooters. Alles ist so bunt und man entdeckt jedes mal neue Dinge, heute zum Beispiel die tolle Bepflanzung der Kästen im Außenbereich, u.a. mit echten Erd- und Blaubeeren. Und hoffentlich wird das Wetter bald so toll, dass aus den Pflanzen eine Blätterlaube wird. Dann sieht man auch die hässliche Limbecker Straße nicht mehr so – definitiv ein Manko, nicht zuletzt deshalb, weil es Menschen gibt, die ihren Müll gerne dort liegen lassen.

Meine eigene Kreation...

Meine eigene Kreation…

Ich würde mich freuen, wenn Frooters weiter auf Erfolgskurs bleibt. Bei so engagierten Mitarbeitern wie Thorsten und seinem Team wird das bestimmt klappen.

Vielen Dank an das Team und für das lange Gespräch!

Sandra, ich freue mich auf Deinen Beitrag!

Im Paradies: Robinson Club Daidalos auf Kos

Als Kontrastprogramm zu meinem Segelurlaub rund um Mallorca (ich berichtete vor kurzem) haben wir uns zuletzt 8 volle Tage Robinson Club Urlaub auf Kos gegönnt. Der Club heißt Daidalos und gehört zu den ältesten Clubs der Marke. Die meisten Menschen, die ich kenne und die noch nie zuvor im Club-Urlaub waren (wobei Club-Urlaub ja auch sehr weit gefasst ist), reagieren eher ein wenig verhalten, wenn man sagt, dass man in einen “Club” fährt. Zum zweiten Mal in meinem Leben konnte ich nun einen Beginner von den Qualitäten speziell des Robinson Clubs überzeugen und erkläre hier, warum unbedingt jeder, der es sich leisten kann und möchte, zumindest einmal in einen Robinson Club Urlaub fahren sollte. Und nein, es handelt sich hier nicht um Schleichwerbung, alles, was ich schreibe, meine ich auch so. Leichte Übertreibungen hinsichtlich Robinson könnten höchstens auf Gehirnwäsche in meiner auch schon von Robinson-Urlauben geprägten Kindheit zurückzuführen sein…

Im Robinson Club lernt man (eigentlich) immer angenehme Menschen kennen

Jep, auch dieses Mal wieder. Zudem erspart man sich die unangenehmen Menschen, die eher auf einen All-in-Ballermann-Urlaub sparen. Natürlich gibt es auch unter den Robinson-Gästen Menschen, mit denen man nach fünf Minuten nicht mehr weiterreden möchte (auch wenn sie es vielleicht möchten), aber die Quote ist kleiner.

Im Robinson Club kann jeder das tun, wozu er Lust hat

Mal ganz ehrlich. Wenn nicht gerade beide genau die gleichen Hobbys haben (z.B. Wandern oder nur faul rumliegen oder nur lesen) wird es in einem normalen Hotel ohne das weitreichende Sport-Angebot von Robinson schwierig, alle zufrieden zu stellen. Im Robinson Club kann ich morgens Yoga machen, mittags Tennis spielen und nachmittags auf dem Katamaran mit meinem Freund mitsegeln. Ok, für den ein oder anderen mag dies Stress bedeuten, für mich nicht. Höchstens, wenn ich daran noch ein Tennis-Doppel anschließe, was auch schon mal vorkam. Familien mit Kindern müssen sich um die Beschäftigung ihres Nachwuchses keine Sorgen machen, die Betreuung und Bespaßung ist ganztägig garantiert. Nicht aufgezählt habe ich das Wellness- und Ausflugsprogramm.

Das Essen ist von exzellenter Qualität, die Tischweine sind okay

Der Robinson Club Daidalos ist kein All-in Club. Das bedeutet, dass bei allen Mahlzeiten Tischweine und Bier inklusive sind, alle weiteren Alkoholika jedoch separat bezahlt werden. Das Essen ist in jedem Club auf gleich hohem, wirklich sehr guten Niveau. Es gibt jeden Tag verschiedene Motti: Frutti di Mare, Griechischer Abend, Asiatisch…Wer hier über das Essen meckert, den kann ich nicht ernst nehmen. Bei den Tischweinen hat man die Auswahl zwischen weißem, roten und rosé – alle drei sind okay. Hervorragend sind die frischen Säfte am Morgen und Mittag (z.B. Gurke, Apfel, Minze). Mittags besteht die Möglichkeit bis in den Nachmittag hinein im Strandrestaurant zu essen – für Langschläfer eine super Sache. Ebenfalls in Anspruch genommen werden kann ein Edel-Restaurant nach Vorab-Reservierung.

Die Anlagen sind gut gepflegt, die Zimmer sind schön

Bei diesem Punkt muss ich fairerweise sagen, dass die Clubs deutlich variieren. Daidalos gehört deswegen zu meinen Favoriten, weil die Felslage mit Blick auf das Meer und vorgelagerte Inseln einfach einmalig ist. Hier stört kein Nachbarhotel den Blick, keine lauten Geräusche den Schlaf. Greece at its best! Im Daidalos Club hat noch dazu jedes Zimmer Meerblick, selbst die günstigsten Kategorien. Die Zimmer im Daidalos wurden vor einigen Jahren renoviert und sind meines Erachtens wirklich gut geworden. Man sollte keine Luxus-Zimmer erwarten, was meiner Meinung nach aber auch nicht nötig ist, weil ich nur zum Schlafen auf dem Zimmer bin. Hauptsache sie sind sauber. Über die schönen Bademäntel habe ich mich auch gefreut!

Der Service ist optimal, das Personal mehr als bemüht

“Der Kunde ist König” trifft im Robinson Club noch zu. Von der Begrüßung bis zur Verabschiedung wird alles dafür getan, dass die Gäste sich wohlfühlen. Nicht wundern sollte man sich, wenn man abends mit dem Vornamen begrüßt wird – hier wird eben nichts vergessen.

Nicht gut gefallen haben mir die Abendshows außer die geniale Avantgarde Society-Party. Aber wer nicht möchte, der muss sich das ja auch nicht anschauen. So ein Urlaub hat natürlich auch seinen Preis, ist aber in der Nebensaison absolut bezahlbar. In der Hauptsaison muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Der Vorteil: Alle Sportangebote, z.B. Katamaran-Verleih, Schläger-Verleih, Plätze etc. sind inklusive. Das läppert sich in anderen Hotels ja gerne mal. Nicht empfehlen würde ich Robinson Menschen, die im Urlaub “ihre Ruhe haben möchten”, “keinen Sport machen” und “kleine Kinder nervig finden”.

Ich glaube ein Stück weit ist Robinson wie eine “Sekte”. Wer einmal gefangen ist, der kommt nicht mehr raus. Und will auch nicht mehr raus. Wer diese Art von Urlaub nicht kennt, wird sie wohl auch nicht vermissen. Eine kleine Anekdote habe ich aber noch: Auf dem Rückflug habe ich ein Paar getroffen, dass sonst immer Robinson bucht, dieses Mal aber nicht. Die beiden hatten eine total enttäuschende Woche in einem Sensimar-Hotel hinter sich. Weder das Essen, noch das Zimmer, die Gäste oder sonst irgendwas hatte ihnen gefallen – vermutlich war alles ganz normal, aber eben nicht, wenn man Robinson ver-/ge-wöhnt ist. Zur Relativierung meiner Begeisterung sei noch gesagt, dass ich 8-10 Tage für vollkommen ausreichend halte. Bei längerem Aufenthalte empfehle ich, die Clubanlage auch einmal zu verlassen.